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Samay Baji — Festliche Newar-Platte aus dem Kathmandutal: Reisflocken, Choila, Bara und BhatmasKI-Bild

Kathmandu-Tal (Newar) · 2 Std. · Fleisch · Hauptgang · Für Erfahrene

Samay Baji

Auf Deutsch: Newari-Festtagsset mit flachgeschlagenem Reis

Für 4 Personen · metrisch

Festliche Newar-Platte aus dem Kathmandutal: Reisflocken, Choila, Bara und Bhatmas

Samay Baji ist eine festliche Platte der Newar aus dem Kathmandutal – ein Teller, auf dem nichts vermischt wird: geröstete Reisflocken in der Mitte, ringsum würziges Büffelfleisch, knusprige Linsenpuffer, geröstete schwarze Sojabohnen, ein halbiertes Ei, Gemüse und ein paar scharfe Scheiben Ingwer und Chili. Jeder Bissen setzt sich anders zusammen, je nachdem, was man sich vom Rand dazunimmt. Serviert wird bei Zimmertemperatur oder nur handwarm, traditionell mit einem Glas Aila, dem Reisschnaps.

Personen4

Zutaten

  • 160 gMittelpunkt des Tellers, trocken angeröstet
  • 400 gohne Knochen, für Choila; ersatzweise Rind
  • 2 ELfür Choila und Gemüse
  • 3 ZehenKnoblauchfein gerieben oder als Paste
  • 20 gIngwerals Paste für das Fleisch, Rest in Scheiben zum Anrichten
  • 1 TLChilipulverfür Choila und Sojabohnen
  • 1 TLKurkumafür Fleisch und Kartoffelgemüse (optional)
  • 1 TLgemörsert, prägt das Choila (optional)
  • 2 ELFrühlingszwiebelngrün, gehackt, unter das Fleisch
  • 2 ELKoriandergehackt (optional)
  • 1 TLBockshornkleesamendunkel geröstet, als heißes Öl über das Fleisch (optional)
  • 200 gUrdbohnen, schwarzüber Nacht eingeweicht, für die Bara-Puffer
  • 1 PriseAsafoetidain den Linsenteig (optional)
  • 1Grüne Chiligehackt in den Teig, in Scheiben zum Anrichten (optional)
  • 80 gSchwarze Sojabohnen (Bhatt)knusprig geröstet oder frittiert
  • 4Eierhart gekocht, halbiert – eines pro Teller
  • 2Kartoffelnfür Kartoffel-Achar oder das Gemüse mit Bambus
  • 80 gFermentierte Bambussprossen (Tama)mit den Kartoffeln geschmort (optional)
  • 1Tomategehackt, für das Kartoffelgemüse (optional)
  • 1 TLKreuzkümmelim Öl angebraten (optional)
  • 80 gSenfblätter bzw. Gundrukfrisch angebraten oder als fermentiertes Trockengemüse
  • 1Rettichin feine Stifte geschnitten, kurz gewässert (optional)
  • 1Zitronensaftin Spalten bzw. für das Kartoffel-Achar
  • 100 gseparat weich gekocht (optional)
  • 60 mlÖlzum Ausbacken der Bara und Anbraten
  • Salzfür alle Komponenten
  • dazu gereicht (optional)

Zubereitung

  1. Die Urdbohnen über Nacht einweichen, abgießen und mit wenig Wasser glatt mahlen. Den Teig mit Salz, Asafoetida, Ingwerpaste und gehackter grüner Chili kräftig aufschlagen, bis er luftig ist, und kurz ruhen lassen.
  2. Das Büffelfleisch entweder weich kochen oder über starker Hitze rundum anrösten, danach in kleine Würfel schneiden.
  3. Senföl erhitzen, Knoblauch und Ingwer darin anbraten, Kurkuma und Chilipulver einrühren und das Fleisch darin schwenken. Die Bockshornkleesamen in heißem Öl dunkel rösten und über das Fleisch gießen, dann Timur, Frühlingszwiebelgrün und Koriander untermischen und das Choila mindestens 20 Minuten durchziehen lassen.
  4. Für das Gemüse Kreuzkümmelsamen in Senföl aufplatzen lassen, die gehackte Tomate weich dünsten, Kartoffelwürfel und fermentierte Bambussprossen zugeben, mit Wasser aufgießen, salzen und weich simmern lassen.
  5. Öl oder Ghee in einer Pfanne erhitzen, den Linsenteig löffelweise hineingeben, zu flachen Scheiben drücken und die Bara beidseitig goldbraun und knusprig backen.
  6. Die schwarzen Sojabohnen trocken rösten oder flach frittieren, bis sie knusprig sind, und mit Salz und Chilipulver würzen. Die Senfblätter beziehungsweise das eingeweichte Gundruk in etwas Öl anbraten.
  7. Die Eier hart kochen und halbieren. Den Rettich in feine Stifte schneiden und kurz wässern, Ingwer und grüne Chili in Scheiben schneiden, die Zitrone in Spalten teilen.
  8. Die Reisflocken bei milder Hitze 2–3 Minuten trocken anrösten, ohne sie zu bräunen.
  9. Die Reisflocken mittig auf den Teller häufen und alle übrigen Komponenten getrennt ringsum anordnen, nichts vermischen. Mit Ingwer- und Chilischeiben belegen und bei Zimmertemperatur servieren.

Tipps und Varianten

Beim Fleisch hat man die Wahl: über offener Hitze angekohlt und dann gehackt schmeckt es rauchiger, vorgekocht und in Gewürzöl geschwenkt milder. Als Beilage passt statt des geschmorten Kartoffel-Bambus-Gemüses auch ein schnelles Kartoffel-Achar mit Senföl, Sesam und Zitrone. Die Sojabohnen kann man aus eingeweichten schwarzen Bohnen selbst kochen und rösten oder fertig geröstet kaufen; Reisflocken gibt es rötlich und ungeschält (Rato Chiura) oder weich und weiß (Seto Chiura). Wer möchte, ersetzt die Reisflocken durch gekochten Reis mit Mung- und Urdbohnen und legt Gemüse, frisches Obst und Trockenfrüchte an den Tellerrand. Gundruk oder angebratenes Senfgrün bringt die fermentierte Note dazu – und ein Glas Aila gehört zum Fest.

Allergene

Enthält: Eier, Senf, Soja

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

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Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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