
Kathmandu-Tal (Newar)
Samay Baji
Festliche Newar-Platte aus dem Kathmandutal: Reisflocken, Choila, Bara und Bhatmas
Kleine Hülsenfrucht mit schwarzer Schale und weissem Kern, ganz, halbiert oder geschält erhältlich; kocht weich, cremig und leicht schleimig, mit erdigem Geschmack.
Urdbohnen sind die getrockneten Samen einer Bohnenart aus Südasien, eng verwandt mit der Mungbohne, und werden ganz mit schwarzer Schale, halbiert mit Schale oder geschält als weisse Hälften verkauft. Gekocht schmecken sie erdig und kräftig, und vor allem geben sie eine schleimige, sämige Bindung ab, die Linsengerichte cremig macht und Teige für Fladen und Klösse locker und elastisch werden lässt. Ganze Bohnen brauchen langes Einweichen und lange Garzeit, geschälte Hälften zerfallen schneller. Man bekommt sie in indischen und asiatischen Lebensmittelläden, oft unter dem Namen urad oder urad dal, sowie im Versand.
Ganze Mungbohnen kommen im Geschmack am nächsten, werden aber weniger sämig; Belugalinsen sehen ähnlich aus, bleiben jedoch körnig und binden nicht. Wo die schleimige Bindung für einen Teig gebraucht wird, gibt es keinen guten Ersatz, weil keine andere gängige Hülsenfrucht sie so liefert.

Kathmandu-Tal (Newar)
Festliche Newar-Platte aus dem Kathmandutal: Reisflocken, Choila, Bara und Bhatmas