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Luksha ShamdehKI-Bild

95 Minuten · Fleisch · Hauptgang · Für Anfänger

Luksha Shamdeh

Für 4 Personen · metrisch

Lammcurry mit Kartoffeln, Kokosmilch und ganzen Gewürzen

Ein Schmorgericht, das sich Zeit lässt: Lammwürfel ziehen mit Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Chili in einer Sauce aus Tomaten und Kokosmilch weich, die Kartoffeln kommen zum Schluss dazu und saugen alles auf. Zimt, Nelken und Lorbeer geben dem Topf eine warme Tiefe, Zitronensaft und Koriandergrün holen ihn vor dem Servieren wieder frisch heraus. Dazu Reis – damit wird aus der Schale eine richtige Mahlzeit für kalte Herbst- und Wintertage.

Personen4

Zutaten

  • 700 gLammfleischaus Keule, Schulter oder Rücken, in mundgerechte Würfel geschnitten
  • 600 gKartoffelngeschält, geviertelt oder in Stücken, kommen gegen Ende in die Sauce
  • 300 gZwiebelgrob gehackt, bilden die Grundlage der Sauce
  • 3 ZehenKnoblauchfein gehackt oder als Paste
  • 20 gIngwergeschält, fein gehackt oder als Paste
  • 300 gTomateklein geschnitten, geben der Sauce Säure und Bindung
  • 3 ELÖlzum Anbraten von Zwiebeln, Gewürzen und Fleisch
  • 1 ELCurrypulvermit den Zwiebeln kurz mitgeröstet
  • 1 TLKurkumagemahlen, für Farbe
  • 1 TLGaram MasalaGewürzmischung
  • 1 TLPaprikapulveredelsüß
  • 2Chilifrisch oder getrocknet, ersatzweise Chilipulver
  • 1 TLKreuzkümmelSamen, trocken angeröstet
  • 400 mlKokosmilchzum Ablöschen, macht die Sauce mild
  • 300 mlBrühezum Schmoren, ersatzweise Wasser
  • 150 gJoghurtals Marinade für das Fleisch oder als Dip dazu (optional)
  • 1Zimtstangemitgeschmort, vor dem Servieren entfernen (optional)
  • 5Nelkenganz mitgeschmort, vor dem Servieren entfernen (optional)
  • 3Lorbeerblattmitgeschmort, vor dem Servieren entfernen (optional)
  • 1 ELSojasaucein die Joghurtmarinade (optional)
  • 2 ELZitronensaftzum Abschmecken am Schluss
  • 1 BundKoriandergrüngehackt, zum Bestreuen
  • Salznach Geschmack
  • Pfefferfrisch gemahlen
  • Reisals Beilage gereicht (optional)

Zubereitung

  1. Das Lammfleisch von Sehnen befreien und in mundgerechte Würfel schneiden. Wer mag, mischt es mit Naturjoghurt, etwas Sojasauce und einem Teil der gemahlenen Gewürze und lässt es zugedeckt einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank marinieren.
  2. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili schälen beziehungsweise putzen und fein hacken oder im Mixer zu einer groben Paste verarbeiten.
  3. Das Öl in einem schweren Topf erhitzen und die Zwiebelmischung darin bei mittlerer Hitze etwa 8 bis 10 Minuten anbraten, bis sie goldbraun ist und süßlich duftet.
  4. Currypulver, Kurkuma, Garam Masala, Paprikapulver und die Kreuzkümmelsamen zugeben und eine Minute mitrösten. Zimtstange, Nelken und Lorbeerblätter dazugeben, falls sie verwendet werden.
  5. Die Fleischwürfel einlegen und bei kräftiger Hitze rundum anbraten, bis sie Farbe genommen haben. Dann die Tomaten zugeben und kurz zusammenfallen lassen.
  6. Mit Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen, salzen und zugedeckt bei schwacher Hitze 50 bis 60 Minuten schmoren lassen, bis das Fleisch weich ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf etwas Brühe nachgießen.
  7. Die Kartoffeln schälen, vierteln oder in Stücke schneiden und in den letzten 20 bis 25 Minuten mitgaren, bis sie gar sind, aber noch Form haben.
  8. Die ganzen Gewürze herausfischen und die Sauce mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  9. Mit gehacktem Koriandergrün bestreuen und mit Reis servieren, dazu nach Belieben einen Klecks Naturjoghurt.

Tipps und Varianten

Wird das Fleisch wie in Schritt 1 vorab in gewürztem Joghurt mariniert, wird es besonders zart; angebraten wird es anschließend trotzdem. Die Sauce lässt sich stärker auf Kokosmilch oder stärker auf Tomaten ausrichten, je nachdem, ob du es milder oder säuerlicher magst. Kartoffeln kann man auch separat vorkochen und erst in den letzten Minuten unterrühren. Gemüse verträgt das Gericht gut: grüne Bohnen, Karotten, Erbsen, Paprika und Frühlingszwiebeln, oder Spinat, der fünf Minuten vor Ende untergerührt wird – dazu passen gehackte Erdnüsse als Topping. Etwas Honig oder Palmzucker rundet die Sauce ab. Serviert wird mit Reis, ein Joghurtdip dazu oder Fladenbrot statt Reis sind ebenso möglich.

Allergene

Enthält: Glutenhaltiges Getreide

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Milch (einschließlich Laktose), Soja

Für dieses Rezept ist nicht jede Zutat geprüft; „ohne“ wird deshalb nicht zugesichert.

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

Stimmt etwas nicht?

Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

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