himalaya essenKÜCHE DES HIMALAYA
← Alle Rezepte
Chum Marp — Bhutanischer roter Reis, körnig gegart und mit Butter verfeinertKI-Bild

35 Min. · Vegan · Beilage · Für Anfänger

Chum Marp

Auf Deutsch: Roter Bhutan-Reis

Für 4 Personen · metrisch

Bhutanischer roter Reis, körnig gegart und mit Butter verfeinert

Chum Marp ist roter Reis aus Bhutan, halbgeschliffen und damit auch nach dem Garen noch leicht bissfest – ein Korn mit Charakter, das satt macht, ohne schwer zu sein. Traditionell zieht man Yakbutter unter, bis sie jedes Korn überzieht; wer es ohne Fett mag, würzt stattdessen mit Szechuanpfeffer und Orangenabrieb. Gereicht wird er als Beilage zu Ema Datshi, und genau dort zeigt sich, was er kann: Er nimmt die Sauce auf und bleibt trotzdem körnig.

Personen4

Zutaten

  • 275 gbhutanischer roter Reis, halbgeschliffen
  • 600 mlWasserzum Garen
  • 1 TLSalzins Kochwasser oder untergerührt
  • 2 ELButterYakbutter oder ungesalzene Butter, nach dem Garen untergezogen (optional)
  • zum Abschmecken (optional)
  • 1Orangenur die abgeriebene Schale (optional)

Zubereitung

  1. Den roten Reis in eine Schüssel geben und zwei- bis dreimal in kaltem Wasser spülen, bis das Wasser weitgehend klar bleibt. Anschließend gut abtropfen lassen.
  2. Das Wasser mit dem Salz in einem Topf mit gut schließendem Deckel aufkochen.
  3. Den abgetropften Reis einrühren, die Hitze reduzieren und zugedeckt bei schwacher Hitze 20 bis 22 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser vollständig aufgenommen ist.
  4. Den Topf vom Herd nehmen und den Reis zugedeckt noch 5 Minuten nachdämpfen lassen – dabei nicht den Deckel heben.
  5. Den Reis mit einer Gabel vorsichtig auflockern, damit die Körner sich lösen. Die Butter in Flöckchen daraufgeben und untermischen, bis sie geschmolzen ist und jedes Korn überzieht.
  6. Nach Wunsch mit abgeriebener Orangenschale und frisch gemahlenem Szechuanpfeffer abschmecken.
  7. Sofort warm als Beilage servieren, klassisch zu Ema Datshi. Die Körner sollen zart sein und einen leichten Biss behalten.

Tipps und Varianten

Wie viel Flüssigkeit der Reis bekommt, entscheidet über die Textur: Mit reichlich Wasser (etwa 1:2,2) wird er weicher und lockerer, mit knapper Flüssigkeit (etwa 1:1,5) bleibt er deutlich bissfester. Für das milde, runde Ergebnis zieht man Butter – traditionell Yakbutter – erst nach dem Garen unter; wer ohne Fett kochen möchte, setzt ganz auf Szechuanpfeffer und Orangenabrieb, das gibt dem Reis eine würzig-frische Kante. Am schönsten kommt er in einer Schale neben Ema Datshi auf den Tisch, sodass sich Sauce und Reis nach und nach mischen.

Allergene

Kann enthalten, wenn du die optionalen Zutaten verwendest: Milch (einschließlich Laktose)

Die Angaben ergeben sich aus der Zutatenliste dieses Rezepts. Fertigprodukte und Marken können weitere Allergene enthalten — bitte prüfe die Verpackungen selbst.

Stimmt etwas nicht?

Dieses Rezept ist sorgfältig aus unabhängigen Quellen zusammengetragen und geprüft worden. Trotzdem kann sich ein Fehler einschleichen — eine Menge, die nicht aufgeht, ein Schritt, der so nicht funktioniert. Wenn dir etwas auffällt, schreib uns: Wir sehen es uns an und bessern nach.

Fehler melden

Dazu passt

Weiter in dieser Küche

Einkaufsliste