Droma-Wurzeln
Getrocknete kleine Wurzelknollen des Gänsefingerkrauts aus dem tibetischen Hochland, kaum fingerkuppengross, mit süsslichem, nussigem Geschmack.
Droma sind die winzigen, verdickten Wurzeln des Gänsefingerkrauts (Potentilla anserina), die auf dem tibetischen Hochplateau gesammelt und getrocknet werden. Sie schmecken mild süss und nussig, etwa zwischen Esskastanie und Süsskartoffel, und werden beim Kochen weich, behalten aber einen leichten Biss. In der tibetischen Küche gelten sie als Festzutat, besonders zum Neujahr, wo sie mit Reis, Butter und Zucker serviert werden. Getrocknet sind sie oft sandig und werden vor dem Kochen gründlich gewaschen und eingeweicht oder weich gekocht. Man bekommt sie fast nur über tibetische oder nepalesische Läden und den Versandhandel, selten im gut sortierten Asienladen.
Ersatz:
Einen echten Ersatz gibt es nicht. Kleine Würfel gegarter Esskastanien treffen die nussige Süsse am ehesten, sind aber mehliger und weicher und ergeben nicht die kleinen, festen Körnchen, die das Gericht ausmachen.