
Im ganzen Hochland
Golbheda Ko Achar
Geröstete Tomaten mit Sesam, Timur und knusprigem Knoblauch
Kleine, gerippte Samen eines Doldenblütlers, auch Königskümmel genannt. Sie schmecken kräftig nach Thymian, scharf und leicht bitter.
Ajwain sind die kleinen, graubraunen, gerippten Früchte einer Pflanze aus der Familie der Doldenblütler, im Deutschen auch Königskümmel genannt. Sie enthalten viel Thymol und schmecken deshalb intensiv nach Thymian, dazu scharf, etwas bitter und auf der Zunge leicht betäubend. Roh sind sie harsch; in heissem Fett oder Ghee kurz angeröstet werden sie runder und duftender, weshalb man sie meist zu Beginn ins Fett gibt. Man verwendet sie sparsam in Fladenbroten, Linsen- und Bohnengerichten, Ausgebackenem und Pickles. Erhältlich sind sie im indischen oder asiatischen Lebensmittelladen, manchmal in afghanischen oder persischen Geschäften und im Gewürzversand, oft unter dem Namen Carom.
Getrockneter Thymian, in etwas kleinerer Menge, trifft den Thymolgeschmack am ehesten, bringt aber nicht die Schärfe, Bitterkeit und das leicht Betäubende mit; das Gericht wird kräutriger und weicher. Kreuzkümmel oder Kümmel sind kein Ersatz, sie schmecken ganz anders.

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